Roadtrip durch Westeuropa 2018

 

Es ist der 22. April 2018,  03.00 Uhr in der Früh, als der Wecker klingelte, wir waren aber schon alle früher Wach, weil wir so aufgeregt waren das es endlich los ging. Noch schnell packten wir die letzten Sachen zusammen und um 03.30 Uhr sassen wir in Unserer Pura Vida und Starteten den Motor. Die erste Etappe führte uns via Basel und Dijon nach Dune du Pilat (Frankreich) auf den Camping Pylat Camping. Die Fahrt dorthin war ein Traum, beinahe 1000 Kilometer OHNE Verkehr über Landstrassen und Autobahnen.

Gegen 15.00 Erreichten wir dann endlich unser Erstes Etappenziel, der Campingplatz Pylat Camping in der Nähe von Bordeaux

 

Der Pylat Camping liegt gleich bei der Grössten Sanddüne von Europa. 

Wir suchten uns dort einen Stellplatz direkt vor der Düne aus und dort merkte man richtig wie hoch diese Düne überhaupt ist.

Die Duschen waren auf diesem Camping Platz sehr abenteuerlich, denn sie befanden sich in einer alten Holzhütte, die aber sehr sauber und sehr gut geheizt war.

Am Nächsten Tag erklommen wir endlich nach einem reichhaltigen Frühstück die Düne. 

 

Wir verbrachten fast den ganzen Tag auch oder neben der Düne da wir noch ziemlich erschöpft vom Vortag waren.

 

 

 

Am 24.April 2018 fuhren wir gegen 09.00 Uhr weiter Richtung Spanien.

Vor uns Lagen ca. 500 Kilometer Menschen leere Landstrassen und Autobahnen.

Es war einfach eine herrliche fahrt und gegen 15.00 Uhr erreichten wir dann den Verschlafenen Pilger Ort Carrion de los Condes in Spanien.

Wir waren am Anfang die Einzigen auf dem kleinen Campingplatz und durften uns einfach irgendwo hinstellen.

Nach dem einrichten machten wir uns auf den Weg ins Ortszentrum um einkaufen zu gehen.

Also wir dann vor dem einzigen Lebensmittelladen standen, sahen wir das dieser erst um 17.00 Uhr wieder aufmacht. Also nutzten wir die Zeit um Carrion de los Condes genauer anzuschauen und stellten dann schnell fest das es ein sehr schöner fleck in der Spanischen Pampa istJ.

Um 18.00 Uhr gingen wir nach der Orts Besichtigung dann endlich einkaufen und gingen zum Campingplatz zurück.

Nach den Nachtessen machten wir noch einen Spaziergang zum grossen Spielplatz mitten im Ort.

Dort waren noch sehr viele Familien mit Kinder die Spielten.

Dario, unser Sohn, konnte sich vor dem zu Bettgehen nochmals richtig austoben.

Am nächsten Morgen gegen 09.00 Uhr packten wir zusammen und machten uns auf die Weiterfahrt Richtung Portugal.

Um ca. 12.30 Uhr überquerten wir dann die Landesgrenze zwischen Spanien und Portugal wo und Kurzdarauf ein kleines Missgeschick passierte, wir verpassten die Elektronische Mauterfassungsstelle und konnten erst ca. 30 Kilometer weiter von der Autobahn abfahren und mussten das ca. 45 Minuten auf der Landstrasse zurück fahren um nochmals auf die Autobahn vor der Mauterfassung aufzufahren, denn dies kann man nur gleich nach der Grenze auf der Autobahn machen. Sonst nicht mehr.

Um ca. 15.00 Uhr erreichten wir dann endlich den Städtischen Campingplatz in Porto.

 

Wir richteten uns Ein wenig ein und genossen den restlichen Tag auf dem Campingplatz.

Am 26.April 2018 Stand dann die Stadtbesichtigung von Porto an.

Wir standen gegen 09.00 Uhr auf, assen Frühstück und machten uns gegen 10.00 Uhr auf den Weg zum Bus, der uns ins Zentrum fuhr. Die Fahrt dorthin kostet pro Person ca. 2 Euro was für eine 45 Minütige Busfahrt sehr günstig ist.

Wir stiegen an der Haltestelle Trindade aus da sie für uns Sehr zentral aussah.

Von dort liefen wir alles bergab, unternahmen noch eine Tramfahrt mit dem Historischen Tram, liefen durch enge Gassen bis wir ganz unten am Fluss wieder in den Bus einsteigen konnten der uns zum Campingplatz zurückfuhr wo dir dann gegen 15.00 Uhr ankamen.

 

Auf dem Campingplatz, der voll war mit Eukalyptus Bäume, verachten wir noch einen gemütlichen Nachmittag und bald nach dem Nachtessen legten wir uns schlafen da wir alle tot müde waren.

Am 27. April standen wir um ca. 08.00 Uhr auf assen etwas Kleines zum Frühstück und packten unsere Sachen wieder zusammen, den um 09.00 Uhr ging es weiter ins 300 Kilometer entfernte Lissabon. Es war ein sehr regnerischer Tag von Beginn an, darum beschlossen wir die Autobahn zunehmen, was eigentlich ein Fehler war, wie sich 300 Kilometer weiter Südlich herausstellte, den die wollten von uns für 300 Kilometer marode Autobahn 40 Euro an Autobahnmaut haben. Janu zahlen mussten wir ja trotzdem.

In Lissabon gab es nur ein Campingplatz etwas ausserhalb, den wir ansteuerten.

Der Platz ist sehr gross und auch sehr grün, jede Parzelle hat einen eigenen Wasser- und Abwasseranschluss und sogar einen eigenen Picknick Tisch. Wir richteten uns nur noch etwas ein und genossen den Restlichen Tag auf dem Campingplatz.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bus ins Stadtzentrum von Lissabon.

Dort unternahmen wir eine dieser Überteuerten Sightseeing Bustouren die nicht so der Hit war und anschliessend gingen wir noch etwas zu Fuss durch die Stadt.

 

Gegen 16.00 Uhr schlug das Wetter drastisch um und wir entschieden uns mit dem Bus zurück auf den Campingplatz zu fahren wo wir dann den restlichen Nachmittag gemütlich verbrachten.

 

Am 29. April um ca. 08.00 Uhr machten wir uns mit unserer Pura Vida auf den Weg zur letzten Bratwurst vor Amerika (Nein ist kein Scherz gibt dort wirklich eine Bratwurst)  zum Cape Saint-Vincent, dem Westlichsten Punkt von Europa. Die Fahrt dorthin führte uns diesmal nur über die Landstraße die eigentlich der Küste nachgehen würde, eben würde, den zwischen der Strasse und der Küste befindend sich fast immer ein Berg und um zur Küste zukommen musste man Minimum 30 Minuten pro weg einrechnen, also fuhren wir nur einmal zur Küste runter die dann auch sehr Traumhaft war. Danach Verliesen wir die „Küstenstraße“ bis Sagres nicht mehr.

Um ca. 14.00 Uhr erreichten wir dann Cape Saint-Vincent wo wir dann etwa eine Stunde verbrachten und dann weiter Richtung Lagos fuhren.

 

In Lagos entschieden wir uns für zwei Nächte auf einem 5 Sterne Campingplatz zu verbringen was auch sehr traumhaft war und wir dann auch nicht machten außer Chillen.

 

 

Am 1. Mai 2018 ging es dann weiter, wieder Richtung Spanien, von Lagos aus fuhren wir ca. 160 Kilometer auf der Landstrasse bis zur Portugiesische-Spanische Grenze und danach noch ca. 20 Kilometer in Spanien, um dann in Isla Cristina eine Nacht zu übernachten. Zum Glück blieben wir nur eine Nacht dort, denn die Sanitären Anlagen waren dort sicherlich seit mehreren Wochen nicht mehr gereinigt worden (Es klebte bereit Fäkalien an der Wand).

 

Also fuhren wir am 2. Mai 2018 gleich weiter Richtung Málaga, wo wir dann einen Campingplatz direkt am Meer gefunden haben und dort konnten wir dann auch in der ersten Reihe stehen. Hier verbrachten wir dann zwei Nächte und taten ausser Sonnenbaden und im Pool schwimmen nichts mehr.

 

 

 

Am 4. Mai 2018 fuhren wir dann weiter der Mittelmeerküste nach bis nach La Manga wo wir in einer Riesigen Ferien Anlage unsere Pura Vida für zwei Nächte abstellen konnten um in ihr zu übernachten. Das Restaurant dort war zwar von der Lage her Top aber das essen ein Flop und die Bedienung recht unfreundlich. Dafür gab es auf dem Camping Platz zum ersten Mal einen Richtigen Supermarkt, wo wir unsere Vorräte wieder mal richtig auffüllen konnten.

 

 

Am 6. Mai 2018 ging es weiter bis nach Montroig, wieder auf einen 5 Sterne Platz mit allem was sogar ein Hotel geboten hätte. Kinderpool, Wasserrutschen mit grosser Poollandschaft, Einkaufsmeile direkt auf dem Platz, Kinderanimation, Sportangebot, einfach alles. Dort verbrachten wir dann drei Nächte und verbrachten die Tage mit baden im Pool und einfach nichts Tun den unser Sohn war total beschäftig mit dem Kinderprogram.

 

 

Am 9. Mai 2018 ging es weiter nach Marseillan in Südfrankreich.

Dort fanden wir einen wunderschönen Campingplatz direkt am Meer.

Der Platz hatte einen kleinen Supermarkt, eine Bäckerei, ein Restaurant, eine Bar und einen grossen Spielplatz.

 

In Marseillan blieben wir zwei Nächte und genossen das Mittelmeerklima nachmals in vollen Zügen, bevor es am 11.Mai wieder Richtung Heimat ging.

Total waren wir 5637 Kilometer unterwegs,  bezahlten 259.56 Euro Maut, brauchten 439 Liter Diesel was 579.32 Euro gekostet hat, für 19 Übernachtungen bezahlten wir 455.57 Euro und gaben für Lebensmittel und Souvenirs 705.55 Euro aus. Was total 2000 Euro für einen drei wöchigen Roadtrip für zwei Erwachsene und ein Kind (4) ausmacht.


Der ganze Roadtrip verlief ohne Grössere Probleme und würden am liebsten gleich wieder losfahren